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CD-Hintergrund - Statement:

Autor: David Decker (Initiator dieser Website)
Web-Site: http://www.shinemedia.de/sixpence/

''sixpence none the richer'' (1997-99)Sixpence None The Richer
"sixpence none the richer"

Wer dieses Album bereits vor dem 99er Hype ("kiss me" und Co.) kennenlernte, wird es aus einer anderen Perspektive heraus zu schätzen wissen. Als Gesamtwerk betrachtet, ist es weit melancholischer, teilweise noch avantgardistischer als das Vorgängeralbum. Dies liegt vor allem an den Querelen um den Vertrag mit ihrer ehemaligen Plattenfirma, die sie nicht gehen lassen wollte. Matt und Leigh verarbeiteten viel von dem Frust in ihren Liedern. Aber depressiv macht die Musik keinesfalls, schon gar nicht wegen solch charmanter Folkrocksongs wie "kiss me", "I can't catch you" und ab Mai 1999 auch noch "there she goes". Leigh Nash setzt mit ihrer zerbrechlichen anmutenden und inzwischen weltbekannten Stimme eindeutig die Akzente. Und bei den Instrumentalpassagen der Songs kann man dann auch viel von der großen Spielfreude der Band hören. Matt Slocum begeistert an seinem Cello und J.J. Plasencio setzt Akzente am Bass. Aber es gibt auch noch einige Gastmusiker mit weiteren Instrumenten zu hören.
Textlich werden Themen wie Liebe, Beziehungen und Alltagsprobleme aufgegriffen. Wie immer sind die Lyrics lyrisch anspruchsvoll. Hin und wieder werden sie sehr nachdenklich und es kommen auch Aspekte des persönlichen Glaubens der Bandmitglieder zutage. Das Artwork wurde auch wieder hochwertig gestaltet und paßt von der Art gut zur Musik und den Inhalten.
Fazit: Die Scheibe kann durchweg überzeugen und ist schon jetzt ein echter Klassiker. Nimmt man sich Zeit für dieses geniale Album wird man es bald liebhaben!

—David Decker, August 2000


Daten: 13 Titel / 51 Min.
Label(s): 1997-99 Squint Entertainment, USA / eastwest / Pila Music; 'Plattenläden'

 



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