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Autor: David Decker
(Initiator dieser Website) Wer dieses Album
bereits vor dem 99er Hype ("kiss me" und Co.) kennenlernte, wird es
aus einer anderen Perspektive heraus zu schätzen wissen. Als Gesamtwerk
betrachtet, ist es weit melancholischer, teilweise noch avantgardistischer
als das Vorgängeralbum. Dies liegt vor allem an den Querelen um den
Vertrag mit ihrer ehemaligen Plattenfirma, die sie nicht gehen lassen
wollte. Matt und Leigh verarbeiteten viel von dem Frust in ihren Liedern.
Aber depressiv macht die Musik keinesfalls, schon gar nicht wegen solch
charmanter Folkrocksongs wie "kiss me", "I can't catch you" und ab Mai
1999 auch noch "there she goes". Leigh Nash setzt mit ihrer zerbrechlichen
anmutenden und inzwischen weltbekannten Stimme eindeutig die Akzente.
Und bei den Instrumentalpassagen der Songs kann man dann auch viel von
der großen Spielfreude der Band hören. Matt Slocum begeistert an seinem
Cello und J.J. Plasencio setzt Akzente am Bass. Aber es gibt auch noch
einige Gastmusiker mit weiteren Instrumenten zu hören. —David Decker, August 2000
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