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| CD-Rezension: |
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Autor: David Decker
(Initiator dieser Website) Tess Wiley ist seit 1993 im Musikgeschäft aktiv. Sie spielte und sang bereits bei Bands wie Sixpence None The Richer, Phantasmic und Velour 100. Irgendwann Mitte/Ende der 90er Jahre ging sie solo und 1999 veröffentlichte sie ihre erste eigene CD, die "the energy you keep EP". Wie auch immer, alle ihre Fans - die es weltweit gibt - warteten auf ein volles Album! Letztes Jahr war endlich die richtige Zeit dafür gekommen. Tess brachte endlich "rainy day assembly" heraus, und das mag die Platte ihres Lebens sein. Einige der Lieder hier sind schon etwas älter. Einige von ihnen erschienen zuerst auf ihrer Demo-Kassette aus dem Jahr 1997, auf verschiedenen Samplern sowie ihrer ersten EP von 1999. Doch hier auf dieser Disc wurden sie alle neu aufgezeichnet bzw. eingespielt, mit kompletter, voll-professioneller Produktion. Und das Endergebnis in Musik klingt unglaublich für mich. Man
sollte den Titeltrack (# 2) nehmen, einen Remix davon anfertigen lassen
von irgendsojemand wie zum Beispiel Ben Grosse und davon dann eine Maxi-Single
herausbringen. Und dann sollte man sehen, was passiert. ...vielleicht
gäbe es wieder einen handgemachten, alternativen Sommer-Radiohit,
wie bereits im "Sixpence-Jahr" 1999 geschehen. Ich mag diesen
Song wirklich, er hat ein eingängiges Gitarrenriff, welches eine
vorzügliche Hookline abgibt. Tess' ätherische Stimme ist wie das Sahnehäubchen für diese andere Art von Musik. Sie klingt etwas rockiger als die von Leigh Nash von Sixpence None The Richer, doch es läuft in dieselbe Richtung. Meiner Ansicht nach gehört Tess zur ersten Garde der Song-Mistressen! Ihre Texte gehen einerseits tief und andererseits sind sie auch nicht der typische intelektuelle Lovesong. Im Einsteigerlied wird auch Gott erwähnt. - Er bringt das Leid in unser Leben, doch es ist immer für irgend etwas gut. - Die meisten dieser epischen Verse scheinen nicht ihr volles Potential für mich zu entfalten, da Englisch nicht meine Muttersprache ist, und es ist oft schwer diese ganzen Metaphern und Allegorien zu verstehen. Die Musikerin erzählt über das Leben, die Liebe, Weisheit und den Glauben. Das Fazit: Dieses Album kann einem die Latschen ausziehen ;-) Es ist ein "Muß" für alle Fans von Tess oder Sixpence None The Richer und für alle Musikliebhaber mit einem feinen Geschmack für zeitlosen Alternative-Rock! —David Decker, April & Mai 2002
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