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| CD-Rezension - "sound7": |
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Aus: sound7 / Herbst
2002 Lange musste man auf ein neues Album der inzwischen zu einem Sextett
angewachsenen Band warten. Vielleicht etwas zu lange - aber auf jeden
Fall hat es sich gelohnt. Denn "Divine Discontent" überzeugt
sowohl mit musikalischer Qualität, als auch mit dem Potential,
für dauerhaften Hörgenuss zu sorgen. Die Zeit, dass "Sixpence
Non The Richer" lediglich an ihrem Kultsong "Kiss Me"
gemessen werden, sollte um sein. Begleitet wird sie von einem wirklich großartigen Beiwerk an Instrumenten - neben Gitarren, Bass und Schlagzeug sind es vor allem der abwechslungsreiche Pianosound und die wirklich gut eingesetzten Streicher, die "Divine Discontent" zu einem musikalischen Erlebnis machen. Bei all der musikalischen Umrahmung bleiben dennoch die vocals von Leigh Nash dominierend und verlieren sich nicht irgendwie in einem Sumpf von verschiedenen Instrumenten. Auf der anderen Seite bietet die CD wirklich auch musikalische Abwechslung, denn stets ist ein anderes Instrument das Dominierende. Inhaltlich regt "Divine Discontent" sehr zum Nachdenken an.
Sehr tiefgehend, ja fast schon intim werden hier die verschiedenen Seiten
einer Gottesbeziehung beleuchtet. Und immer wieder spielt Zweifel, Angst
und innere Zerrissenheit eine große Rolle um am Ende dann doch
nur bekennen zu können, Gott nötiger zu haben, als man manchmal
denkt. Christoph A. Zörb «« |
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