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| CD-Rezension - shop-c.de: |
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Aus: www.shop-c.de
(Dezember 2002) Als "Divine Discontent" die Schwelle unserer Wohnungstür
überquerte, wurde sie augenblicklich von meiner Frau beschlagnahmt.
Mittlerweile hat der Laser unseres CD-Players schon tiefe Spuren in
der Silberscheibe hinterlassen, da komme ich endlich einmal dazu, mir
das Prachtstück in Ruhe anzuhören. Ja, es handelt sich unverkennbar um Sixpence None the Richer.
Zerbrechliche, feinsinnige Spannung, tendenziell schräger, ruhiger
Pop-Rock, existenzialistische bohrende Texte, melancholische Sehnsucht,
die Liebe zu akustischen Elementen, gewoben um Leigh Nashs unverkennbare
Mädchenstimme. Doch sie sind ruhiger geworden - gleichmäßiger, entspannter.
Die CD lebt durch die unterschiedlichen Stil-Zitate, die durch
das Orchester im Hintergrund angenehm zu einem Ganzen verwoben werden.
Es gibt diesmal keinen einzelnen Song, der deutlich herauszuheben wäre,
so wie das mit "Kiss Me" und "Here She Comes" auf
der letzten CD der Fall gewesen ist. Dadurch bleibt die Spannung
und die Entdeckungsreise auch beim vielfachen Hören länger
erhalten. Und das werde ich auch immer wieder tun: reihören, durchhören, nochmal hören ... —Jockel Hofmann «« |
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