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| CD-Rezension - RollingStone: |
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Aus: RollingStone
Deutschland / Ausgabe Juli 1999, S.79 »» Sixpence
None the Richer Schamlos popvernarrt und von geradezu offensiver Belanglosigkeit ist der dritte Longplayer eines US-Quintetts mit UK-Moniker, das sich in Austin, Texas gefunden hat. Texanisch ist freilich nichts an dieser von Bob Clearmountain in gewohnter Transparenz und ohne jede Dichte und Dringlichkeit produzierten musikalischen Marginalie. Leigh Nash singt fraglos hübsch, doch hat ihre Stimme eine gewisse Natalie-Merchant-Qualität, will sagen: Sie nagt an den Nervenenden. Unauffällig bis zur Anonymität hingegen sind die Instrumente verblendet. Akkordeon, Steel-Guitar und Celli werden aufs Klanggemälde nicht gepinselt, sondern im Airbrush-Verfahren flächig verteilt. Momentan feiert die Band mit "Kiss Me" einen Hit. Danach wird sie erfolgreich auf Tour gehen, nach dem ersten Flop ihren Namen auf Sixpence verkürzen und, ratzfatz, ihre finale Bestimmung finden. Als Fußnote in Rocklexika. Fragen Sie die Crash Test Dummies. --Wolfgang Doebeling«« |
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