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Aus: NDR2 Albumtipps
/ 4. Januar 2005
Autor: NDR2-Musikredaktion
Web-Site: http://www.ndr2.de
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Sixpence None The Richer - The Best Of
Und wieder einmal ist ein "Best Of"-Album der Tipp der Woche!
Hits wie "Kiss Me" oder "There She Goes" kann die
Band um die charismatische Sängerin Tess Wiley für sich verbuchen.
Pünktlich zur Auflösung der Gruppe gibt's hier all ihre Popsongs
nochmal zum Nachhören!
VÖ: 10.01.05
Bestellnr.: 0080688632021
Sixpence
None The Richer - The Best Of
Leigh Nash gründete gemeinsam mit Matt Slocum vor knapp zehn Jahren
die Band Sixpence None The Richer. Die Musiker starteten aus einem kleinen
Ort in Texas namens New Braunfels - doch ihre Popsongs, meist bestehend
aus handgemachter Musik, der süßen Stimme Tess Wileys, die
später zur Band stieß, und einem riesengroßen Gespür
für die richtige Hookline, landeten weltweit schnell in allen Radiostationen
- und Sixpence None The Ritcher wurden für den Grammy nominiert
und zu echten Popstars.
Nachdem
Tess die Band im vergangenen Jahr verlassen hatte, um an ihren Solo-Plänen
zu feilen, hat sich die Band getrennt, was Anlass gab, ein letztes Best
Of zu machen. Die 18 Tracks beinhalten eine bunte Mischung, natürlich
ihre größten Hits "Kiss Me", "There She Goes",
aber auch viele andere, bisher unveröffentlichte oder kaum gehörte
Songs.
Auch wenn sie sich dabei stark an das Original halten, so bieten zum
Beispiel die beiden Cover "Don't Dream It's Over" oder "Dancing
Queen" durch die Stimme Wileys ein völlig neues Bild. Weniger
bekannt, aber mindestens genauso interessant, dürfte das Brian
Wilson-Cover "I Just Wasn't Made For These Times" sein, das
Sixpence None The Richer für das Beach Boys-Tribut-Album "Making
God Smile" aufnahmen. Als ganz neue Tracks überzeugen die
drei Opener des Albums, "Loser Like Me", "Us" und
"Too Far Gone". Dazu kommen noch Songs wie "The Ground
You Shook", "I Need Love" (aus dem Soundtrack zum Film
"Here On Earth"), "Breathe", "Brighten My Heart"
und die japanische Bonusversion von "Kiss Me".
Nicht
nur mit ihrer Musik spielte die Band sich in die Herzen der Fans, sie
verbreitete auch ihre Message der christlichen Nächstenliebe mit
beeindruckender Festigkeit. So zwang Leigh Nash selbst den derben, zweideutigen
Humor David Lettermans in dessen Late Show in die Knie, als sie ihn
nach einem unmoralischen Angebot mit strafenden Blicken zum Schweigen
brachte und den Bandnamen erklärte: "Sixpence None The Richer
bezieht sich auf eine Szene in C.S. Lewis' Buch 'Mere Christianity',"
so erklärte sie. "Ein kleiner Junge bettelt seinen Vater um
Kleingeld an, damit er ihm ein Geschenk kaufen kann. Es ist klein und
vom Vater selbst bezahlt, doch dieser freut sich, auch wenn er sich
eingestehen muss, dass er nichts dabei gewonnen hat. C.S. Lewis drückte
mit dieser Parabel aus, dass Gott uns die Möglichkeit schenkt,
ihm etwas zurückzugeben. Und dass es unsere Aufgabe ist, demütig
damit umzugehen und nie zu vergessen, wem wir dies verdanken."
"Das ist wundervoll," bestätigte Letterman, ungewohnt
ernst. "Wenn wir das öfter beachteten, wäre vieles im
Leben besser." David Letterman einmal ganz anders. Und wir wissen
nun endlich, was es mit diesem seltsamen Bandnamen auf sich hat... ««
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