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CD-Rezension - "CCMplanet":

Aus: CCMplanet / 14. Juli 2005
Autor: Jonhathan Rahn
Web-Site: http://www.ccmplanet.de

Sixpence None The Richer - ''The Best Of Sixpence None The Richer''  (Reprise / bv-music)»» The Best Of...
Sixpence None The Richer

review
Als im letzten Jahr bekannt wurde, dass Sixpence none the richer in Zukunft keine neue Platten mehr machen würden, gab es wie bei jeder Auflösung einer Band Tränen, Fassungslosigkeit und was sonst noch alles.

Um so schöner ist es, dass sich Sixpence gedacht haben: ‚Da geben wir den Fans doch noch mal ne richtig runde Packung an Songs mit’ - quasi zum Abschluss. Das sich das gelohnt hat, kann man unweigerlich erkennen, denn auf dem Best of sind nicht nur achtzehn der besten Songs drauf, sondern mit Sicherheit auch die ein oder andere Überraschung zu finden. Eine Überraschung dürfte die japanische Version des Mega-Sellers Kiss Me sein. Es finden sich drei neue Songs auf dem Album, die sich super anhören, dazu ihre Radiohits und Soundtracks.

Gut ist außerdem, dass nicht nur viele Songs zu hören sind, sondern dass die Gesamtspiellänge mit gut 73 Minuten sicherlich zu einem guten Abschluss beitragen und die Fans versöhnlich stimmen. Ich muss gestehen, dass ich Sixpence nicht wirklich gut kenne, sondern ich in diesem Zusammenhang eigentlich nur die großen Hits Kiss Me und There she goes anführen könnte, hinzu kommt dann noch die hervorragende Version des ABBA Klassikers Dancing Queen, weil man das eh schon kennt.

Da hat es doch auch etwas sehr gutes, dass man nicht schon alles kennt, sondern selber noch heraus finden muss wie sich das Album denn anhört. Sehr spannend ist natürlich auf jeden Fall die Stimme von Leigh Nash, die so markant die Lieder durchdringt, dass man entweder sagt „Ne das ist echt nicht mein Ding“, oder eher „Mensch diese Musik und dazu die Stimme“...Ich würde mich auf die zweite Aussagen stützen.

Das ist schon klasse, wie sich durch das Album dieser rote Faden zieht. Wunderbare, zuckersüße Melodien, die mich fast ein bisschen an die hervorragenden Belle& Sebastian aus Schottland erinnern. Da sind diese intimen, klein gehalten Songs, mit sparsamer Instrumentierung, die etwas melancholisch, wohliges erzeugen. Auf der anderen Seite die dickeren Songs, die nur so vor Kraft strotzen und mit ordentlich Charisma angereichert daher kommen.

Mir gefällt auch sehr gut, dass sich Sixpence immer im Klaren über ihre Position waren. Sie haben es meiner Meinung nach gut geschafft, sich Respekt zu verschaffen im christlichen und im säkularen Lager. Ich finde da gehört eine ordentlich Portion Mut und Geschick dazu, beides zu vereinen und einen guten Weg für sich zu finden.

Der beste Zuspruch den Sixpence ihren Hörer machen ist sicherlich das Lied Trust. Es ist gut zu wissen, dass wir einen Gott haben, der möchte, dass wir ihm glauben, auch wenn es mal nicht alles so cool ist.

trust in the Lord with all your heart lean not
on your own understanding in all of your
ways acknowledge him and he will make
your paths straight don't worry about
tomorrow he's got it under control just trust in
the Lord with all your heart and he will carry
you through
Lord, sometimes it gets so tough to keep my
eyes on your when things are going rough but
then I turn my eyes up to the sky and I hear
Your voice it says to me...

Zum Abschluss muss ich sagen, dass Sixpence eine spezielle Band waren, die Fans der Band werden sicherlich auch dieses Best-of lieben. Die weniger begeisterten werden vielleicht auch beim letzen Versuch der Band ,sich dem Hörer anzubieten, nicht gewonnen werden können.Gut ist diese Compilation bestimmt für die, die Sixpence noch nicht richtig kennen. Man kann dann quasi das Feld von hinten aufrollen und mal schauen, ob man nicht doch noch das ein oder andere Album kauft.

Fazit
Ich finde das Best-of gelungen und muss sagen, dass es sich hier um eine sehr schöne Scheibe handelt, die man auch gut verschenken kann, nicht um etwas los zu werden, sondern um andere Menschen zu erfreuen versteht sich.

Im Vertrieb von Free Records Music, Review von Jonhathan Rahn.

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Jonhathan Rahn ««

 



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